Das Tool hilft dabei, die Struktur des Regelbedarfs besser zu verstehen – zum Beispiel für Nahrungsmittel, Bekleidung, Gesundheit, Verkehr oder Post und Telekommunikation.
Regelbedarf-Verteilung
Die Verteilung zeigt, welche rechnerischen Anteile auf die verschiedenen Lebensbereiche entfallen.
Typischer Regelbedarf oder individueller Wert aus dem Bescheid.
Anteile des Regelbedarfs
| Bereich | Anteil | Betrag |
|---|---|---|
| Gesamt | 100 % | – |
Hinweis: Rechnerische Verteilung nach statistischen Verbrauchsanteilen zur Orientierung. Kein rechtsverbindlicher Budget- oder Auszahlungsplan. Kosten der Unterkunft (KdU) sind nicht im Regelbedarf enthalten.
Methodik & Hintergrund
Wie werden die Anteile berechnet?
Die prozentualen Anteile basieren auf den regelbedarfsrelevanten Verbrauchsausgaben der Einpersonenhaushalte in der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS). Jede Kategorie hat einen festen Anteil an der Gesamtsumme von 434,96 €. Bei einem eingegebenen Regelbedarf werden diese Anteile proportional umgerechnet.
Warum ist das kein Auszahlungsplan?
Der Regelbedarf wird als Pauschale ausgezahlt. Die Verteilung zeigt lediglich eine statistische Aufschlüsselung der Verbrauchsausgaben. Es handelt sich nicht um separate Posten oder vorgeschriebene Einzelbudgets.
Was bedeutet die EVS?
Die Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) ist eine amtliche Haushaltsbefragung des Statistischen Bundesamtes. Aus ihr leitet das BMAS die Regelbedarfsermittlung ab. Die Daten bilden das durchschnittliche Ausgabeverhalten ab, nicht individuelle Bedarfe.
Warum sind Unterkunftskosten nicht direkt ableitbar?
Die Kategorie „Wohnungsmieten, Energie, Wohnungsinstandhaltung“ in der EVS umfasst nur den regelbedarfsrelevanten Anteil – nicht die tatsächlichen Kosten der Unterkunft (Miete, Heizkosten). Diese werden bei der Grundsicherung gesondert als „Kosten der Unterkunft“ übernommen und sind vom Regelbedarf getrennt.
Wofür ist die Regelbedarf-Verteilung hilfreich?
Die Regelbedarf-Verteilung hilft dabei, den Regelbedarf nicht nur als Gesamtbetrag zu sehen, sondern auch als rechnerische Verteilung nach Lebensbereichen. Das kann nützlich sein, wenn du deinen Bescheid besser einordnen, typische Regelbedarfe vergleichen oder die statistische Grundlage hinter dem Regelbedarf verständlicher nachvollziehen möchtest.
Häufige Fragen zur Regelbedarf-Verteilung
Was zeigt die Regelbedarf-Verteilung?
Das Tool zeigt, wie sich ein eingegebener Regelbedarf rechnerisch in Euro und Prozent auf verschiedene Lebensbereiche verteilt. Grundlage sind statistische Verbrauchsanteile der EVS.
Sind das feste Beträge für einzelne Lebensbereiche?
Nein. Die angezeigten Werte sind keine individuell festgelegten Einzelbeträge, sondern eine rechnerische Verteilung zur Orientierung.
Warum sind Kosten der Unterkunft nicht enthalten?
Die Kosten der Unterkunft und Heizung (KdU) gehören nicht zum Regelbedarf. Sie werden im SGB II gesondert berücksichtigt und hängen unter anderem von Miete, Heizkosten und Angemessenheit ab.
Was ist der Unterschied zum Grundsicherungsrechner?
Die Regelbedarf-Verteilung ist ein Einordnungstool. Der Grundsicherungsrechner berechnet dagegen den voraussichtlichen Gesamtanspruch unter Berücksichtigung weiterer Faktoren wie Haushalt, Einkommen, Mehrbedarfen und Unterkunftskosten.
